Weihnachtsmenü -Rinderfilet am Stück mit Kartoffelpüree, Sauce und Rosenkohl

Ein super festliches Essen, perfekt für die Feiertage, wenn ihr euch mal was ganz besonders Gutes gönnen wollt! Das Filet vom Rind ist schon was ganz Besonderes, und nicht gerade billig, aber geschmacklich wirklich fast nicht zu toppen. Wenn man es richtig macht, zergeht es auf der Zunge und man sollte es nur mit der Gabel schneiden müssen. 

Viele haben ja oft Respekt wenn es um ein guten Stück Fleisch geht und glaubt mir ich verstehe das total, ich habe früher auch immer echt Angst davor gehabt ein richtig gutes und nicht billiges Stück Fleisch zu versauen, bis ich dann mal gecheckt habe, wie einfach es ist. 

Ich zeige euch heute die Low-Temp-Version, glaubt mir, da könnt ihr nichts falsch machen, dass einzige was ihr braucht ist ein bisschen Zeit, weil der Braten schon etwas länger im Ofen ist, aber selbst das finde ich super praktisch, weil man nebenher noch tausend andere Sachen machen kann. 

Zutaten: 6 Personen

  • 1Kg Lungenbraten- Filet vom Rind

Sauce:

  • 1/4 Zwiebel (groß, weiß)
  • 1 Karotte
  • 1 Stange Sellerie
  • ¼ Liter Rotwein
  • 1 Liter Brühe
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 Lorbeerblatt

Kartoffelpüree:

  • 800g Kartoffeln
  • 250ml Milch
  • ½ Zwiebel
  • 3 Nelken
  • 1 Lorbeerblatt
  • 50g Butter
  • ½ Muskatnuss- frisch gerieben
  • Salz& Pfeffer

Rosenkohl:

  • 500g Rosenkohl
  • Olivenöl

Garnitur:

  • Granatapfel
  • Kresse

Zubereitung:

Der Braten

  1. Zu aller Erst den Ofen auf 80°C vorheizen.
  2. Das Fleisch von allen Seiten gut mit Salz und Pfeffer einreiben. 
  3. Eine Pfanne auf hoher Temp. heiß machen, dann Öl dazu geben und das Fleisch von allen Seiten kross anbraten. -Wichtig, erst das Öl in die Pfanne geben, wenn sie heiß ist, sonst verbrennt das Öl.
  4. Jetzt den Braten in eine Form mit paar Zweigen Rosmarin und Knoblauch geben und in den Ofen schieben. Ich rechne immer pro 250g 15Minuten. Meiner war 1Kg schwer, also kommt er ca 1 Stunde hinein. 
  5. Wenn der fertig ist, kommt er raus, und wird mit Alufolie und vielen Küchentüchern abgedeckt. Jetzt kommt das Wichtigste- ruhen lassen. Ich lasse den wirklich bis zu einer Stunde unter den Tüchern ruhen, damit sich das Fleisch wieder entspannt und weich wird. Ich meine 80°C ist jetzt nicht suuper heiß aber ich habe einfach gemerkt: je länger ich den Braten ruhen lasse, desto zarter ist das Fleisch am Ende! 

Die Sauce

Kartoffelpüree

  1. Jetzt kümmern wir uns um die Sauce: Zwiebel, Karotte und Stangensellerie in gleichgroße Würfel schneiden (Mirepoix) und in der Pfanne in der wir vorher das Fleisch angebraten haben anrösten. 
  2. Ein Löffel Mehl zum Binden dazugeben und kurz auskochen lassen. Dann das Ganze mit dem Rotwein ablöschen und mit einem Kochlöffel die Röstaromen vom Fleisch von vorher abkratzen. -Das trägt alles zum Geschmack bei. 
  3. Jetzt kommt die Brühe mit Lorbeerblatt und Thymian dazu. (ICH BEHALTE MIR IMMER EIN ¼ VON DER BRÜHE UM DIE NACHHER ZUR SAUCE NOCHMAL ABZUSCHMECKEN) Ihr müsst die Sauce immer wieder probieren, der Geschmack verändert sich durchgehend. Schaut wie sich der Geschmack verändert. Wenn ihr sie ein bisschen zu lange kochen lässt und sie zu salzig ist, dann gebt noch ein bisschen Brühe oder Wasser dazu. Was ich auch noch gerne mache, ist ein Schuss Sahne dazuzugeben, das rundet sie so richtig schön ab! 
  1. Als nächstes ist das Kartoffelpüree an der Reihe. Hier ist es gaanz wichtig, dass ihr mehlig kochende Kartoffeln nehmt, (Pellkartoffeln/ Salzkartoffeln- Die haben einen höheren Stärkeanteil, fallen von alleine auseinander und sind trockener- perfekt für ein cremiges Püree) 
  2. Zu Erst werden die Kartoffeln geschält und in salzigem Wasser gargekocht.
  3. Währenddessen wird die die Milch mit Lorbeer, Nelke und Zwiebel erhitzt, so dass sie heiß ist aber nicht kocht. Die Gewürze kommen raus, sobald die Milch zu den Kartoffeln dazukommt. 
  4. Wenn die Kartoffeln fertig sind, trocknen sie in dem Topf noch ein bisschen aus und dann mit dem zerstampfen anfangen- oder durch eine Kartorffelpresse pressen- da wird das Püree noch fluffiger. 
  5. Dann kommt die heiße Milch dazu.  Die Milch und die Kartoffeln sollten beide warm sein, weil Erstens können die Kartoffeln dann besser den Geschmack annehmen und das Püree wird so leichter cremig und nicht zäh. 
  6. Jetzt kommt die Butter dazu, die sollte auch Zimmertemperatur haben und die bindet die Stärke im Püree nochmal und rundet den Geschmack ab. 
  7. Zum Schluss schmecke ich das Ganze noch mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer ab. Fertig ist das Kartoffelpüree

Rosenkohl

  1. Der Rosenkohl wird geschält und ein Kreuz in den Strunk gestochen, dann werden sie schneller gar.  Ich dünste ich sie am liebsten mit ein bisschen Wasser in einem Topf.
  2. Zum Servieren kommt am besten gutes Olivenöl und Salz und Pfeffer dazu und fertig sind sie. 

Jetzt ist alles fertig und nun müsst ihr alles anrichten. Ich habe das noch ein bisschen Kresse und Granatapfel dazugegeben.  

Ich hoffe ihr macht das Gericht nach und ich hoffe ich habe euch die Angst vorm Braten machen ein bisschen genommen. 

Schreibt mir mal wie ihr euren Braten am liebsten macht, folgt mir auf auf jeden Fall auch auf Instagram und abonniert meinen Kanal! 

Frohe Weihnachten euch !!

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Annabelle sagt:

    Wirklich ein tolles Rezept der Lungenbraten! Super erklärt man will es sofort kochen!! Gemütlich das wir uns getroffen haben viel Erfolg!! B Annabelle

    1. mimilicious sagt:

      Tausend Dank Annabelle!! War super gemütlich! Auf bald xxx

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